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Der Weiterbau der A 44 ist eines der Verkehrsobjekte Deutsche Einheit. Geplant und im Gespräch ist sie schon seit Jahren, der Baubeginn erfolgte aber erst im Jahre 2000. Die rund 64 km lange Autobahn soll ca. EUR 1,4 Mrd. kosten und bis zum Jahre 2016 fertig gestellt sein. Trotz des bereits erwähnten Baubeginns scheint das letzte Wort über den folgenden Trassenverlauf noch nicht endgültig gesprochen zu sein:
Insbesondere über die Streckenabschnitte von Kassel bis Hessisch Lichtenau und die Spitzkehre bei Oetmannshausen gibt es geteilte Meinungen. So hat sogar die Bürgeninitiative "Pro A 44" vor dem Bundesverwaltungsgericht Klage erhoben. Sie spricht sich im Bereich Kassel bis Hessisch Lichtenau für eine Söhretrasse mit einer direkten Anbindung an das Autobahndreieck Kassel/Süd sowie für eine Diagonale von Waldkappel nach Sontra statt der geplanten Spitzkehre bei Oetmannshausen aus. Um den Lückenschluss zwischen Kassel und Eisenach nicht noch weiter zu verzögern, sind eventuelle Klagen nur noch direkt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig möglich. Übrigens: der Weiterbau der A 44 war bereits im Dritten Reich geplant. Ein Brückenbauwerk steht noch heute bei Wellerode im Söhrewald. |
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